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ifst-Schrift 529

Die Liquiditätslücke bei der Einfuhrumsatzbesteuerung in Deutschland: Reformbedarf und Reformoptionen

Das Verfahren der deutschen Einfuhrumsatzbesteuerung führt aufgrund der damit verbundenen Liquiditätsbelastung zu einem Wettbewerbsnachteil für die deutschen Industrie- und Handelsunternehmen sowie für die deutschen Flug- und Seehäfen. Den Handlungsbedarf aufgrund der Standortnachteile aus dem bisherigen Erhebungsverfahren hat die Finanzministerkonferenz einstimmig Ende 2018 festgestellt. Sie hat den Bundesfinanzminister zur Schaffung einer kurzfristigen Lösung und Prüfung des Verrechnungsmodells bis zum 30.9.2019 aufgefordert. Eine interdisziplinäre Bund-Länder-Arbeitsgruppe „Optimierung des Erhebungsverfahrens Einfuhrumsatzsteuer“ hat erste Vorschläge für eine mögliche Gesetzesänderung vorgelegt.

 

Autor: RA/StB/FAStR Dr. Christian Salder
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ifst-Jahrestagung // 4.6.2019

Steuerstandort Deutschland – Reformbedarf und Handlungsoptionen

Die erste Halbzeit der 19. Legislaturperiode ist in unternehmensteuerpolitischer Untätigkeit verstrichen. Vielleicht war angesichts der bisher guten Konjunkturlage die Zeit für Reformüberlegungen nicht reif. Die rasante Eintrübung der Konjunkturaussichten der letzten Monate verändert das Bild und könnte der Forderung nach antizyklischer Steuerpolitik mit einer Entlastung von Unternehmensgewinnen Nachdruck verleihen.

Mit: PStS Dr. Michael Meister, MdB (CDU), Prof. Dr. Johanna Hey, Katja Hessel, MdB (FDP), Dr. Ludolf v. Wartenberg, Dr. Thomas de Maizière, MdB (CDU), Lothar Binding, MdB (SPD), WP/StB Fritz Güntzler, MdB (CDU), MD Dr. Rolf Möhlenbrock, Dr. Wendelin Staats, VorsRiBFH Prof. Dr. Roland Wacker, Dr. Thomas Gambke, Kerstin Haase, Dr. Georg Licht, RA/StB Prof. Dr. Christian Dorenkamp, StB Mathias Gerner, Oliver Nußbaum, Prof. Dr. Thiess Büttner, Thomas Thomasberger, RA Berthold Welling
letzte Veranstaltung

Tagung 21./22.11.2018

Chancen guter Gesetzgebung in einer komplexen Welt

Unter den Schlagworten der „Better Regulation“ oder „Smart Regulation“ werden spätestens seit den 1980er Jahren Wege und Instrumente einer besseren Gesetzgebung diskutiert. Im Fokus stehen dabei Gesetze und untergesetzliche Rechtsnormen, Organe der Gesetzgebung, Gesetzgebungsverfahren, Ziele und Mittel von Gesetzen und Gesetzgebungstechnik sowie die Rolle von Bundesverfassungsgericht und Europäischem Gerichtshof. Gerade die Europäisierung der nationalen Gesetzgebung bringt hier neuartige Fragestellungen mit sich.

Mit: Bundesministerin Dr. Katarina Barley, MdB (SPD), RiEuGH Prof. Dr. Dr. h. c. Thomas von Danwitz, Dr. Johannes Fechner, MdB (SPD), RA Dr. Wolfgang Haas, Prof. Dr. Johanna Hey, Prof. em. Dr. iur. Ulrich Karpen, Prof. Dr. Ferdinand Kirchhof, Dr. Jürgen Martens, MdB (FDP), Prof. Dr. h.c. Rudolf Mellinghoff, Prof. Dr. Ekkehart Reimer, RAin Dr. Friederike Rotsch, Professor Dr. Kyrill-Alexander Schwarz, RAin Prof. Dr. Andrea Versteyl, RA Axel Voss, MdEP (CDU), RA Berthold Welling, Elisabeth Winkelmeier-Becker, MdB (CDU), RA Prof. Dr. Christian Winterhoff
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