aktuelle Schriften

ifst-Schrift 537

Verrechnungspreise und Digitalisierung: II. Empirische Analyse – Konsequenzen für die transaktionsbezogene Gewinnaufteilung

Die ifst-Schrift 537 untersucht ausgehend von einer branchenspezifischen Systematisierung digitaler Geschäftsmodelle auf der Grundlage einer theoretischen Analyse der Gewinnzuordnung bei digitalisierten Wert-schöpfungsketten, welche Auswirkungen sich für die Verrechnungspreis-bestimmung ergeben.

Autoren: StB Prof. Dr. Andreas Oestreicher, Prof. Dr. Jan Muntermann, Prof. Dr. Robert Schwager

ifst-Schrift 536

Verrechnungspreise und Digitalisierung: I. Verrechnungspreise in digitalen und sich digitalisierenden Geschäftsmodellen – Bestandsaufnahme und Leitlinien

Die Zuordnung der Besteuerungsrechte für die Gewinne einer zunehmend digitalisierten Wirtschaft ist die große Herausforderung des internationalen Steuerrechts. Die OECD arbeitet seit 2019 unter der Bezeichnung Pillar One an einer anteiligen Zuordnung von Besteuerungsrechten zu Marktstaaten. Im Unterschied zu der Sichtweise, die der herkömmlichen Gewinnaufteilung auf der Grundlage von Verrechnungspreisen zugrunde liegt, wird diese Zuordnung dadurch gerechtfertigt, dass der Staat, in dem Umsätze erzielt werden, zur Entstehung von Einkommen beiträgt. Dies hat das ifst veranlasst, der Verrechnungspreisbestimmung digitaler Geschäftsmodelle zwei Schriften (Nr. 536 und 537) zu widmen.

Autoren: Dr. Björn Heidecke, StB/Fachberater IStR Dr. Stefan Stein, Prof. Dr. Christian Schwarz, StBin Dipl.-Kffr. Kati Fiehler, StBin Dipl.-Kffr. Susann van der Ham, Dipl.-Ök. Michael Freudenberg, StBin Silke Lappe, Arundhati Pandeya-Koch, Prof. Dr. Aloys Prinz
letzte Veranstaltung

Besteuerung von international tätigen Unternehmen in Entwicklungsländern – welche Rahmenbedingungen fördern Investitionen und schützen die Steuerbasis?

Investitionen von Unternehmen in Entwicklungsländern können einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung dieser Länder leisten. Zwar sind viele Staaten in Afrika, Asien und Lateinamerika bemüht, ausländische Direktinvestitionen anzuziehen, doch eine Vielzahl von Rahmenbedingungen muss gegeben sein, damit sich ein Investment lohnt. Ein wichtiger Aspekt sind die steuerlichen Rahmenbedingungen für international tätige Unternehmen – sowohl in dem Land mit ihrem Stammsitz als auch in dem Investitionsland.

Mit: Prof. Dr. Johanna Hey, Harald Küppers, Matthias Lefarth, Dr. Kathrin Lorenz, Prof. Dr. Matthias Valta, Sylvia Heckmeier, RA Prof. Dr. Robert Risse, StB Dipl.-Kfm. Dr. Sebastian Krauß, RA Georg Geberth, RA/StB Dieter Mörk, Dr. Dieter Kischel, Dr. Christian von Haldenwang, MR Erik Reinhard, RD Dr. Daniel Fehling, Dr. Kai Behrens, Sandra Stelzner

Eva Greil wird neue Leiterin der Geschäftsstelle des Instituts Finanzen und Steuern e.V.

Zum Jahreswechsel übernimmt Eva Greil die Leitung der Geschäftsstelle des Instituts Finanzen und Steuern e.V. (ifst). Nach ihrer Tätigkeit in einer internationalen Steuerberatungsgesellschaft wechselte Frau Greil zum VDMA – Verband Deutscher Maschinen und Anlagenbau e.V. – und anschließend in die Steuerabteilung des Bundesverbandes der Deutschen Industrie e.V. Sie folgt der Geschäftsführerin, StBin Dr. Janine v. Wolfersdorff nach, die nach über 10 Jahren ihrer Tätigkeit für das ifst neue Wege geht. Das ifst dankt Frau Dr. v. Wolfersdorff für die engagierte Mitwirkung an der Neuausrichtung des ifst in Berlin und freut sich auf die Zusammenarbeit mit Frau Greil. Sie wird mit ihrer großen Erfahrung in der Steuerberatung und in der steuerpolitischen Kommunikation das Team des ifst in Berlin weiter verstärken.

Impressum | Kontakt| Datenschutzhinweis
Alle Rechte vorbehalten ifst   - Institut Finanzen und Steuern  2021