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PStS Dr. Michael Meister, MdB zum Vorschlag eines öffentlichen Country-by-Country-Reportings

Gerade erst konnte eine verbesserte steuerliche Transparenz internationaler Konzerne gegenüber den Finanzverwaltungen rund um den Globus durch ein vertrauliches „Country-by-Country-Reporting“ gesetzlich unter „Dach und Fach“ gebracht werden. Eine länderbezogene steuerliche Berichterstattung gegenüber der Öffentlichkeit steht allerdings nach wie vor auf der politischen Agenda. Nachdem sich zunächst das Europäische Parlament des Themas angenommen hatte, legte die Europäische Kommission im April 2016 einen Richtlinienvorschlag vor, nach dem für Unternehmen ein öffentliches Country-by-Country-Reporting vorgeschrieben werden soll. Berichtet werden soll demnach – Land für Land – über die Art der Tätigkeiten, die Zahl der Beschäftigten, die Umsatzerlöse, den „Gewinn vor Steuern“ und die einbehaltenen Gewinne sowie die im jeweiligen Jahr geschuldete und gezahlte Ertragsteuer. Ziele und Wirkungen und selbst die europäische Rechtsgrundlage des Richtlinienvorschlags sind allerdings höchst umstritten. Im Gespräch mit StBin Dr. Janine v. Wolfersdorff äußert sich hierzu der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen, Dr. Michael Meister (MdB, CDU).

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Was kann ein Tax Compliance Management System leisten?

Zur Änderung des AEAO zu § 153 AO durch BMF vom 23.5.2016

Unternehmen sind gesetzlich nicht zur Einrichtung eines bestimmten innerbetrieblichen Kontrollsystems zur Erfüllung ihrer Steuerpflichten verpflichtet. Die Einrichtung solcher Systeme hat allerdings nicht nur im Besteuerungsverfahren, sondern auch für ein mögliches Steuerstrafverfahren Relevanz.

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